Mit dem Riesenpott auf dem Fluss unterwegs

Marbach/Pleidelsheim Der Neckar-Kapitän Jürgen Neumann sorgt sich
um rückläufige Frachtmengen der Branche.

Die Wilhelm HubeIe erreicht an diesem Morgen pünktlich um 11.15 Uhr die Schleuse in Marbach. Zentimetergenau steuert der Kapitän Jürgen Neumann seinen 105 Meter und 10,20 Meter breiten Kahn in die Einfahrt. Komplimente für das gelungen Manöver wiegelt er ab: “In die Schleuse passen bis zu 11,45 Meter breite Schiffe.” Der Neckar ist reich an Schleusen, und nicht wenige Rhein-Kapitäne würden an den 27 Kammern zwischen Plochingen und Mannheim “wahnsinnig”,
schmunzelt Neumann, der als Kapitän seit 27 Jahren im Dienst des Baustoff-Unternehmens HubeIe zwischen dem Werksgelände in Neckarweihingen
und Steinbrüchen am Rheinufer im Elsass hin und herpendelt. Dass auch die Marbacher Schleuse in einigen Jahren nicht mehr von Personal, sondern wie in Plochingen und
Hofen mit Kameras von der Stuttgarter Zentrale des Wasser- und Schifffahrtsamtes aus bedient werden soll, bedauert der Flussfahrer. “Das Menschliche geht leider immer  mehr verloren. ”

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